Das Ottersberger Forschungsprojekt "EchoRaum" am Beispiel der Tanztheateraufführungen "Echolot" und "Evolution Elevator"
Vielleicht ist es nur ein Wort. Ein Bild. Eine Geste. Ein biografisches Detail, in einem besonderen Raum frei gesetzt. Plötzlich kommt es zu einer Bewegung, zu einem choreografischen Bild. Und ein Tanz entsteht.
Schließlich Tanztheater. So etwas wie „Echolot“, am 9.10.2009 in der Speicherbühne Bremen zusammen mit "Evolution Elevator" aufgeführt. Ein Stück für Musik, Projektionen, Rückkopplungen durch reprojizierte Videoaufnahmen und fünf Tänzer, die gleichzeitig Projektionsflächen darstellen.
Der „besondere Raum“ heißt „Echoraum“ – ein Ort spezieller Resonanz, in dem sich Sprache, Musik, Licht, Bilder, Zeichen ausdehnen können, Material werden können für ästhetische Dialoge und Interaktionen. Theater eben.
„EchoRaum“ ist zugleich der Name eines interdisziplinären
Forschungsprojektes der Fachhochschule Ottersberg unter Leitung von Rée
und Peer de Smit. Es geht dabei um das Verhältnis von künstlerischer
Produktion und Biografie. Um die Frage, ob und wie Biografie als
Ressource betrachtet werden kann, um Figuren, Strukturen einer
Choreografie und ganze Theaterstücke zu entwickeln.
Erforscht wird in EchoRaum auch der Kontakt des in der Biografie Einzelner ankernden Theaters zu soziokulturellen Milieus, wie es sich in therapeutische und pädagogische Kontexte integriert. EchoRaum umfasst Berufspraxisprojekte, Aufführungen, Festivals, interdisziplinäre Kooperationen, Symposien.
EchoRaum – das Projekt: Leitung: Rée de Smit, Peer de Smit Mitarbeit: Kerstin Hof (kreatives Schreiben) Beteiligte Studierende/AbsolventInnen (Diplomarbeiten, Berufspraktika) unter anderem: Ellinor Balbach, Shirin Sayarinejad, Paulina Cortès, Johanna Wolff, Julia Sparmann, Kerstin Tschischka Weitere Mitarbeiter: Prof. Volker Harlan, Michael Ganß Gesprächspartner: Alexander Lauterwasser, Prof. Paolo Knill
Echolot – Autobiographics Tanztheater: Christoph Plünnecke
Diana Mayer-Karstadt
Karina Korzeniewska
Kirsten Bremehr
Lukas Geschwind
Tonmischung: Ellinor Balbach
Licht: Annika Schmitt
Visuals / Watergraphics: Johannes Gropper Mit Ausschnitten aus dem Film: "Schwingung und Gestaltung" von Alexander Lauterwasser und dem Wasserfilm von Johanna Wolff und Paulina Cortés