Prof. Dr. Constanze Schulze
Forschung und wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie
Prof. Dr. Constanze Schulze
Fachhochschule Ottersberg
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES
Am Wiestebruch 68
28870 Ottersberg
Tel: 04205/ 3949-27
E-Mail: c.schulze[at]fh-ottersberg.de
Sprechstunde (im Trimester): donnerstags 11.00 - 13.00 Uhr (Absolventenatelier II, 2. Etage)
Institut für Kunsttherapie und Forschung
www.Kunsttherapieforschung.de
Vita
1985 - 1989 / Studium in Grafik, Illustration und Freie Gestaltung, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
1987 - 1988 / Berufsausbildung im Bereich der Form-/Keramikgestaltung und Keramiktechnik, Porzellanwerk Colditz
1990 - 1995 / Diplomstudium der Heilpädagogik/Kunsttherapie, Heilpädagogische Fakultät der Universität zu Köln
1995 – 1996 / Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Heilpädagogische
1998 - 1999 / Kunsterziehung/Kunsttherapie, Heilpädagogische Fakultät der Universität zu Köln
1995 - 1997 / Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Entwicklung eines interdisziplinär angelegten Verbundprojektes: „Geschlecht, Macht, Kommunikation. Genderforschung in den Kulturwissenschaften“, Universität zu Köln
1996 - 2001 / Kunsttherapeutische Tätigkeit in einer Heilpädagogischen Praxis in Wuppertal
seit 1998 / Mitglied der Arbeitgemeinschaft Systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie e.V.
1999 - 2006 / Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Heilpädagogische Kunsterziehung/Kunsttherapie, Heilpädagogische Fakultät der Universität zu Köln
1998 - 2000 / Aufbauausbildung für systemische Familientherapie, Beratung und Supervision (DGSF), Institut für Familientherapie, systemische Supervision und Organisationsentwicklung (IFS), Essen
seit 2000 / Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (DFKGT)
2001 - 2003 / Aufbau, Konzeption und Leitung eines kunsttherapeutischen Projekts an der Medizinischen Univ.- Poliklinik Bonn, Abt. Psychoonkologie
seit 2001 / Freiberufliche Tätigkeit als Kunsttherapeutin (Einzel-, Gruppen- und Familienarbeit, Supervision für Kunsttherapeuten)
seit 2003 / Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (IGKGT/IAACT)
2004 - 2006 / Mitglied einer Künstlerischen Therapeutengemeinschaft, Atelier ARDICO, Köln (offene kunsttherapeutische Atelierarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen)
2005 / Promotion zum Thema: „Konstruktion – Kommunikation –Therapie: Studien zur systemtheoretischen Grundlegung der Kunsttherapie“, Heilpädagogischen Fakultät der Universität zu Köln
seit 2005 / Mitarbeit am Aufbau eines interdisziplinär und international ausgerichteten Studiengangs für Künstlerische Therapien in Kooperation mit der Universität Heidelberg und der Kath. Fachhochschule Freiburg
seit 2005 / Leitung des Arbeitskreises (AWK) „Forschung und Wirksamkeit der Kunsttherapie“ (AWK) des DFKGT (Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie)
seit 2006 / Professur für Forschung und wissenschaftliche Grundlagen in der Kunsttherapie an der FH Ottersberg
seit 2006 / Lehraufträge an der Univ. zu Köln (http://www.hrf.uni-koeln.de/de/kunst/personal/96)
seit 2007 / Lehraufträge an der Univ. Heidelberg
seit 2007 / Vorstandsmitglied des Instituts für Kunsttherapie und Forschung der FH Ottersbergseit 2007 / Vorstandmitglied der Arbeitsgruppe „Künstlerische Therapien“ des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM)
seit 2008 Mitarbeit am Aufbau eines hochschulübergreifenden „Forschungsverbundes Kunsttherapie“
Laufende Forschungsprojekte
02/ 2008-08/2009 „Arthedata“ – Aufbau und Realisierung einer wissenschaftlichen Datenbank für Kunsttherapie, Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen, der FH Ottersberg und der Universität Witten/Herdecke, gefördert von der Software-Siftung
04/ 2008-10/ 2009 Forschungsprojekt: „Entwicklung integrativer Behandlungskonzepte von Kunsttherapie und psychosomatischer Medizin. Evaluation des therapeutischen Interaktionstextes kunsttherapeutischer Verfahren in der stationären Psychosomatik unter besonderer Berücksichtigung eines fokusgeleiteten Konzeptes“, in Kooperation mit dem Krankenhaus Ginsterhof/Psychosomatische Klinik, gefördert durch die Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP)
Publikationen
Schulze, C. (2000): Ein Blick in den Spiegel und wieder zurück. In: Zschr. Kunst + Unterricht, Heft 245/2000
Schulze, C. (2000): Bericht über die Tagung: Kunsttherapie in der Praxis - Kunsttherapeuten stellen sich und ihre Tätigkeit vor, In: Zschr. für Tanz-, Musik- und Kunsttherapie, Heft 4/2000
Schulze, C. (2001): Bericht von einer Kunsttherapietagung an der Heilpädagogischen Fakultät der Univ. zu Köln. In: Zschr. für Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, Heft 1/2001, 56-57
Schulze, C. (2001): Tagungsreader: Künstlerische Therapien (Musik-, Bewegungs- und Kunsttherapie): Inter-disziplinäre und praxisbezogene Sichtweisen (22./23.6.2001), Univ.-Druck Köln
Schulze, C. (2003): Möglichkeiten und Problemstellen von Evaluationsstudien in der Kunsttherapie. In: LVR (Hg.): Kreativtherapien: Wissenschaftliche Akzente und Tendenzen. Bergisch-Gladbach: Rhein/Eifel/Mosel Verlag, 72-79
Schulze, C. (2003): Forschung und Wirksamkeit in der Kunsttherapie. In: Mitgliederrundbrief des Deutschen Fachverbandes für Kunst- und Gestaltungstherapie/ DFKGT, 05/2003, 5-7
Schulze, C. (2003): Fantasiegeschichten im Fluss – Bildnerisches Gestalten und Reflexion aus narrativer Sicht. In: Zschr. Kunst+ Unterricht, Heft 278/2003, 34-35
Schulze, C. (2004): Selbstbegegnung in Bildern. In: Kölner Universitäts-Journal, Heft 1/4 2004, 128-129
Schulze, C. (2005): Reader zum Studientag: Kunsttherapie und Bewegungstherapie in der Neuro-Rehabilitation (23.06.2005), Univ.-Druck Köln
Schulze, C. (2005): Konstruktion – Kommunikation – Therapie: Studien zur systemtheoretischen Grundlegung der Kunsttherapie, Köln 2005, http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2005/1568/pdf/DissSchulzeCon05.pdf
Schulze, C. (2006): Bild – Gedächtnis – Spuren. Biografieforschung und Kunsttherapie. In: Zschr. Kunst & Therapie, Heft 1/2006, 21-30
Schulze, C. (2006): Bericht über den Studientag der Arbeitsgemeinschaft Diagnosis Related Groups (DRG) der Fachverbände für Künstlerische Therapie (FKT). Kölner Universitäts-Journal
Schulze, C. (2006): Körper-Bild-Erfahrung: Zur Entwicklung und Bedeutung bildnerisch-künstlerischer Ausdrucksformen im Kindes- und Jugendalter. In: Tagungsband des Kongresses „Bewegung in Bildung und Gesundheit“, 84-92
Schulze, C. (2006): Bericht des Arbeitskreises „Forschung und Wirksamkeit der Kunsttherapie“ (AWK). In: Mitgliederrundbrief des Deutschen Fachverbandes für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT), 2/ 2006
Brög, H./Foos, P./Schulze, C. (Hrsg.) (2006): Korallenstock. Kunstpädagogik und Kunsttherapie im Dialog: Festschrift für Barbara Wichelhaus. München kopaed Verlag
Schulze, C. (2006): Metaphorik der Erinnerung: Aspekte biografischer Arbeit in der Kunsttherapie. In: Brög, H./Foos, P./Schulze, C. (Hrsg.) (2006): Korallenstock. Kunstpädagogik und Kunsttherapie im Dialog: Festschrift für Barbara Wichelhaus. München kopaed Verlag, 61-73
Schulze C. (2007): Künstlerische Therapien und Demenz im Kontext aktueller Evaluationsergebnisse aus Medizin und Forschungen im Gesundheitssystem mit Bezug auf Kunsttherapie und Depression. In: Ganß, M. (Hrsg.): 4. Symposium in der Altenarbeit. Depression im Alter – die kunsttherapeutischen Möglichkeiten. Manuskriptsammlung, 47-54
Schulze, C. (2007): Bericht zur Gründung der Arbeitsgruppe Künstlerische Therapien in dem Deutschen Kolloquium für Psychosomatische Medizin (DKPM). In: Mitgliederrundbrief des DFKGT
Schulze, C. (2007): Biografiearbeit und Biografieforschung in der Kunsttherapie. In: Hampe, R./ Stadler, P. (Hg.): „Grenzüberscheitungen“: Bewusstseinswandel und Gesundheitshandeln (Tagungsband des IGKGT/IAACT). Berlin: Frank & Timme, 303-316
Schulze, C. (2008): „Biografische Narrative in Bildern“ – Kunsttherapeutische Potenziale. In: Schöppinger Forum der Kunstvermittlung Bd. 5. Schöppingen: Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 129-136 Schulze, C. (2008): „Wechselseitige Herausforderung narrativ-therapeutischer und kunsttherapeutischer Verfahren aus systemischer Sicht“. In: Ganß, M./ Sinapius, P./ de Smit. P. (Hrsg.): Ich seh Dich so gern sprechen. Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien. Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie/ Bd. 2. Frankfurt am Main/ Berlin/ Bern/ Bruxelles/ New York/ Oxford/ Wien: Peter Lang Verlag, 145-156
Schulze, C. (2008): Biografiearbeit und Biografieforschung in der Kunsttherapie. In: Hampe, R./ Stadler, P. (Hg.): „Grenzüberscheitungen“: Bewusstseinswandel und Gesundheitshandeln (Tagungsband des IGKGT/IAACT). Berlin: Frank & Timme, S. 303-316
Schulze, C. (2008): „Biografische Narrative in Bildern“ – Kunsttherapeutische Potenziale. In: Schöppinger Forum der Kunstvermittlung Bd. 5. Schöppingen: Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 129-136
Schulze, C. (2008): Zur Eigendynamik künstlerischer Prozesse: Überlegungen zur narrativ orientierten Arbeit in der Kunsttherapie. In: Konvergenzen – Divergenzen – Transformation. Das Merken und Wirken im kunsttherapeutischen – gestaltungstherapeutischen Prozess. Feiburg, S. 119-135
Elbing, U./ Schulze, C./ Zillmann, H./ Ostermann, Th. (2008): Arthedata – Aufbau und technische Realisierung einer wissenschaftlichen Datenbank für Kunsttherapie. In: Zschr. für Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 19 (3), 121-125
Elbing, U./ Schulze, C./ Zillmann, H./ Raak, C. K./ Ostermann, Th. (2009): Arthedata – An online database of scientific references on art therapy. In: European Journal of Integrative Medicine (In Press)
In Vorbereitung
Schulze, C. (2009): „Familienansichten“ – Kunsttherapie mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien (in Vorbereitung)
Schulze, C. (2009): Förderaspekte in Kunstpädagogik und Kunsttherapie aus systemischer Sicht (in Vorbereitung)
Schulze, C. (2009): Bild-Narrative: konzeptionelle Grundlagen und Methoden systemisch orientierter Kunsttherapie (Monografie in Vorbereitung)