Aktuelle Meldung
Abschlussfeier der ersten Bachelorabsolvent/inn/en
Phantasievoll, vielgestaltig, persönlich überzeugend
Absolvent/inn/en zeigten Qualität auf hohem Niveau und viel Potenzial

So viele Besucher an der Fachhochschule gab es noch nie! Zur Verabschiedung der ersten Bachelorabsolvent/inn/en aus den drei Studiengängen drängten so viele Gäste in die Aula, dass gerade noch die Bühnenfläche mit den Installationen der Absolvent/inn/en freiblieb.
Die Stimmung war festlich und heiter. Rektor Peer de Smit widmete sich
in seiner Rede dem Motiv des Wegs, den er mit den individuellen
Choreographien eines Studiums in Verbindung brachte. Eine Absolventin
des Studiengangs Theater im Sozialen. Theaterpädagogik hielt eine kurze,
witzige Ansprache, in der Sie auf das Herstellen von Ansprachen
reflektierte und eine Absolventin des Studiengangs Kunst im Sozialen.
Kunsttherapie und kunstpädagogik ließ das Studium ihrer Gruppe durch
sämtliche Trimester hindurch Revue passieren.
Eröffnet und beschlossen wurde die Feier mit einem Chorgesang von Studierenden aus dem Studiengang Theater im Sozialen.
Auf
der Aulabühne und in den Ausstellungsräumen auf dem Campus an der
Großen Straße präsentierten die 30 Absolventinnen und Absolventen ihre
Portfoliobücher und Installationen. Künstlerisch gestaltete
Dokumentationen, die vermitteln mit welchen Fähigkeitspotenzialen, die
angehenden Kunsttherapeut/inn/en und Theaterpädagog/inn/en die
Hochschule verlassen.
Neben den Präsentationen der BA Absolventen/-innen waren auch
Abschlusspräsentationen aus dem Diplomstudiengang
Kunsttherapie/Kunstpädagogik zu sehen.
Auszug aus der Rede von Rektor Porf. Peer de Smit:
"Liebe Absolventinnen und
Absolventen!
Heute stehen Sie im Begriff, eine Brücke in die Berufswelt zu
schlagen und sich auf Ihren persönlichen Berufsweg zu begeben oder Sie haben
sich für eine Fortsetzung Ihres Ausbildungsweges entschieden.
Welche Brücke auch immer Sie
nutzen, welchen Weg auch immer Sie unter die Füße nehmen, ich wünsche Ihnen
dass es Ihnen dabei gelingt, Ihre künstlerische und berufliche Choreographie
weiter zu entwickeln, die Sie mit Ihrem Studienweg entworfen haben und die sich
in Ihren Portfolios abbildet. Ich wünschen Ihnen auch, dass Sie Gelegenheit
haben Ihre eigenen Choreographien hin und wieder zu tanzen.
Der Weg ist das Ziel gehört zu den Zitaten, die mir immer ein wenig suspekt vorgekommen
sind, weil sie verwendet werden wie ein Deckel, den man auf eine Zahncremetube
schraubt.Lassen wir doch den Weg Weg
bleiben und das Ziel Ziel, so wie es Ralf Hütter, der Keyboarder der deutschen
Krautrockgruppe „Kraftwerk“ einmal vorgeschlagen hat:
Nicht: Der Weg ist das Ziel. Sondern: Der Weg ist der
Weg. Freier Gedankenfluss. Fluxus. Musik im Gedächtnis der Finger. Die Finger
finden ihren Weg allein. Das ist wie beim Radfahren: Man denkt nicht mehr. Ein
Fahrrad ist wie ein Musikinstrument. Es geht immer vorwärts.
In diesem Sinne!"
Lesen Sie hier die Rede in ganzer Länge.