Aktuelles

Fotocollage zum Thema Fachhochschule Ottersberg

Aktuelle Meldungen



Adieu Kurator!

Nach 15 Jahren geht er von Bord: Albrecht Lampe, Kurator der FH Ottersberg. Der Geschäftsführer, demnächst 65, beendet im August sein Berufsleben. Am 23. Juni ehrte ihn die Fachhochschule mit einer Feierstunde. Politiker, Geschäftsfreunde, Kolleginnen und Kollegen sowie – als Überraschungsgäste – Mitglieder seines Bremer Gesangvereins „Chor Don Bleu“ waren gekommen. Am Ende gab es standing ovations für den Herrn der Zahlen, der seine Hochschule aus „diffusen Verhältnissen“ (Rektor Peer de Smit) in finanziell geordnete Bahnen bugsiert hat.
Wir dokumentieren den Bericht der Kreiszeitung. Die Bilder machte Britta Riebesehl.

Studentisches Forschungsprojekt des Instituts für Kunsttherapie und Forschung mit Studierenden der FH Ottersberg

"Interkulturalität an der FH" -
Fachhochschule als Forschungsgegenstand


Ergebnispräsentation:
Mittwoch, 23. Juni 2010, 14:30 Uhr Neubau der FH Ottersberg / Container
weitere Termine am 24. - 25. und 28. - 30. Juni, 13:00 - 14:30 Uhr

Unter der Projektleitung von Jill Cebeli wurde im vergangenen Jahr das "Forschungsfeld FH" eingehend analysiert. Die große Heterogenität an verschiedenen Kulturen, die sich zum Studium und zur Arbeit in Ottersberg trifft, war Ausgungspunkt für die akademische Fragestellung "Interkulturalität an der FH". So formierte sich eine AG, die mittels qualitativ-deskriptiver, künstlerisch-ästhetischer, interaktiv und erfahrungsbezogener Methoden den Forschungsgegenstand "Studenten und Angehörige" untersucht hat.

AG-Leitung: Andrea Hoesmann
AG-Teilnehmer: Sanaz Azizi, Heike Weber, Anna Dämpfle
Projektleitung: Jill Cebeli

Lesen Sie mehr...




Kunsttherapie in der Psychosomatik

Neue Ottersberger Studie vorgelegt

Das Ottersberger „Instituts für Kunsttherapie und Forschung“ hat nach einem zweijährigen Forschungsprojekt an  der  psychosomatischen Klinik Ginsterhof bei Hamburg die Ergebnisse einer Studie vorgelegt:

„Entwicklung integrativer Behandlungskonzepte von Kunsttherapie und psychosomatischer Medizin. Evaluation der therapeutischen Interaktions- und Beziehungsgestaltung von Kunsttherapie in der stationären Psychosomatik.“



Die Bildungsprämie

Die finanzielle Unterstützung der Weiterbildung durch das Bildungsministerium betrifft auch Gäste der FH Ottersberg

Erwerbstätige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 Euro (gemeinsam Veranlagte: 51.200 Euro) nicht übersteigt, können einen "Prämiengutschein" erhalten. Das gilt auch für Mütter und Väter in Elternzeit und Berufsrückkehrer. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Bund die Hälfte der Weiterbildungskosten, maximal 500 Euro.
Das bedeutet für alle Interessierten, die sich für ein Trimester bei der FH Ottersberg einschreiben wollen: Die Hälfte ihrer Kosten trägt der Staat. Ein Tipp, der gerade auch Ehemalige ansprechen könnte.
Der Prämiengutschein wird einmal jährlich unbürokratisch nach einem Beratungsgespräch ausgegeben. Die nächstliegende Beratungsstelle findet man auf www.bildungspraemie.info oder telefonisch unter 0800.2623000.


Die Weisheit und die Bücher

350 Jahre Uni-Bibliothek Bremen - die Ottersberger Studentin Isabel Sovic entwickelt dazu "Sophia von Bremensis", mehr als eine theatralische Figur

Wie komme ich zu Wissen und Weisheit? Klar, durch Google und Wikipedia. Diese weit verbreitete Einstellung bedeutet ein gewaltiges Problem für Bibliotheken, die traditionellen Aufbewahrungsorte des Weltwissens. Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SUB) nimmt ihren einigermaßen krummen 350. Geburtstag zum Anlass, die Trommel zu rühren und zu zeigen: Uns gibt es auch noch. Wir sind interessant und spannend. Für Akademiker, aber auch alte Menschen ("lebenslanges Lernen") und Jugendliche. Ein Raum für alle Wissensdurstigen!

Mit dieser Botschaft tritt immer mal wieder in diesem Jahr in Bremen eine seltsame Person auf, eine stark geschminkte, als Närrin verkleidete Dame namens „Sophia von  Bremensis“, die bremische Weisheit. Mal im Handschriftenlesesaal, mal im Bürgerpark, mal auf einem Stadtfest oder irgendwo in der Innenstadt. Eine PR-Tante, die Prospekte der SUB verteilt? Nein, weit mehr als das.





Studienreise nach Venezuela vom 23.2. – 7.3.2010

Ein Reisebericht von Michael Dörner

Unter dem vielversprechenden Titel: „Mücken drücken und Kröten lecken – Kunststudierende der Fachhochschule Ottersberg auf den Spuren Humboldts in Venezuela“ ging es nach langer Vorbereitung am Dienstag den 23. Februar endlich los.
Sieben Studierende, Alexandra Hartmann, Barbara Mader, Eva Merz, Finn Klammer, Tobias Reimers, Isabel Jenrich und Susanne Hoffmann-Götze trafen sich mit dem Professor Michael Dörner in Hamburg Fuhlsbüttel, um die Fahrt ins Abenteuer Venezuela anzutreten.


neu erschienen:

Das Bild in Zeiten der Bilderflut

"Bildtheorie und Bildpraxis in der Kunsttherapie", hrsg. von Peter Sinapius, Marion Wendlandt-Baumeister, Annika Niemann und Ralf Bolle

Band 3 der Buchreihe „wissenschaftliche grundlagen der kunsttherapie“ ist soeben erschienen. Aus dem Inhalt: Bausteine einer kunsttherapeutischen Bildtheorie/ Kommunikation über Bilder/ Psychologische und bildtheoretische Zugänge zur therapeutischen Arbeit mit Bildern/ Das Bild in der ästhetischen Praxis.





"einverleibt, zweiverleibt, dreiverleibt"

Bilder einer Ausstellung

Beachtlicher Andrang bei der Eröffnung der Ausstellung von Arbeiten der Klasse Stenschke in der "Glocke" in Bremen. Wir bieten Ihnen den Katalog zum Download an. Und zeigen Fotos von der Ausstellungseröffnung.


---> hier geht es zum Katalog






Intergenerative Projekte im Pflegeheim

Michael Ganß, Gerontologe und Kunsttherapeut (Mitherausgeber von "demenz. Das Magazin") und Barbara Narr, Kunsttherapeutin und Leiterin des Begleitenden Dienstes in einem Seiorenpflegeheim, haben ein Buch über Kinder und Hochbetagte herausgegeben, die sich malend oder im Theaterspiel intensiv begegnen. Das Buch bietet theoretischen Hintergrund und Vorschläge für die Praxis intergenerativer Projekte und macht Lust auf neue Formen der Arbeit in der Altenpflege wie in der Pädagogik

Michael Ganß, Barbara Narr (Hg.):
Alt und Jung im Pflegeheim. Intergenerative Projekte mit Malen, Werken und Theater.
Frankfurt a.M., Mabuse-Verlag. 208 S., 24,90 Euro




Über den Genuss

Ein Essay von Prof. Hermanus Westendorp

aus: "Demenz - das Magazin", Heft 4, 2010, hg. vom Peter Wißmann und Michael Ganß


Bekanntlich ist das Leben kurz, der Tag dagegen lang.
Der Tag ist immer da, jeden Tag, während man mit dem Leben auch morgen noch anfangen kann.
Überschaubar und in greifbarer Nähe hält der Tag verlässlich bereit, was das Leben zwar verspricht, in seiner horizontlosen Fülle aber schwer auffindbar macht.
Auch die Lebenserfahrungen werden am Tag gemacht und es liegt deswegen auf der Hand, den Genuss eher am langen Tag als im kurzen Leben zu vermuten.
Das Bedürfnis nach Genuss ist ein elementares. Das Neugeborene sucht sofort die Mutterbrust  und folgt damit einem Impuls, der es sein ganzes Leben weiter begleiten wird.
Einfach wird das nicht. 




"Dieser Kollege hat uns gefehlt"


Feierliche Ernennung von Ralf Rummel-Suhrcke zum Professor


Der feierliche Akt der Überreichung der Ernennungsurkunde an einen Professor und damit die offizielle Titelverleihung gerät leicht zur steifen Formsache. Nicht so in Ottersberg. Als am Dienstag, dem neunten Februar 2010, um 12.30 Uhr Ralf Rummel-Suhrcke nach neun Monaten Arbeit an der Fachhochschule auch amtlicherseits Professor wurde, stand eigentlich nicht er selbst im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses, sondern Tochter Carlotta. Die hatte nämlich Geburtstag. Sie wurde ein Jahr alt.


Ein Gelehrter


Rede von Peer de Smit zum Dank an Manfred Krüger für seine Lehrtätigkeit an der FH Ottersberg über 30 Jahre




Am 2.2.2010 wurde Manfred Krüger feierlich von der Fachhochschule Ottersberg verabschiedet. Dabei hielt der Rektor der Hochschule, Peer de Smit, die im Folgenden dokumentierte Rede.



Vom Sinn des Sprayens in Achim

Ottersberger Studenten erklären im Fernsehen, warum sie mit Jugendlichen Wände bemalen

Jan Henning Göttsche von SoFa (Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe)  und die beiden Ottersberger Kunsttherapiestudenten Sven Dankleff und Bastian Morbe machen in der östlich von Bremen gelegenen Kleinstadt Achim mit Kids Graffiti-Kunst. Auch in größerem Maßstab: So wurde in der Magdeburger Straße eine über 100 Meter lange Garagenwand mit Sprayfarben bemalt. In einem Interview mit Radio Bremen erklärten sie Motive und Folgen ihrer Arbeit, die staatlich gefördert wird.




Studienkosten abzugsfähig?

Die steuerliche Behandlung von Kosten der beruflichen Bildung



Mit der Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 18.6.2009 über die Klage eines Steuerpflichtigen die Kosten eines sog. Erststudiums nach vorangegangener, abgeschlossener, Berufsausbildung als Werbungskosten bei den Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit anzuerkennen, kann diese Thematik bezogen auf die Fachhochschule Ottersberg zur Zeit wie folgt ausgelegt werden:



POSTSCRIPTUM

Die Sprache der Worte / "Buch-Male" von Achs FisGhal
Eine Auseinandersetzung mit Sprache im Nationalsozialismus
Evangelische Versöhnungskirche KZ-Gedenkstätte Dachau,
26.11.2009 - 28.02.2010

Worte können sein wie winzige Arsendosen; sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da. Worte sind nicht Schall und Rauch, sondern die Bausteine, aus denen sich unsere Welt zusammensetzt." (Viktor Klemperer)

Der Künstler Achs FisGhal (d.i. Achim Fischer-Göbel) ist Absolvent der Fachhochschule Ottersberg. Er hat hier Kunsttherapie, Kunstpädagogik und Freie Bildende Kunst studiert.

In seiner Ausstellung „POSTSCRIPTUM, Die Sprache der Worte“ greift der Künstler die im Erleiden des Nationalsozialismus von Klemperer gewonnene Einsicht auf und lässt sie in seinen Buch-Objekten, den sog. "Buch-Malen", Schrift-Bild bzw. Bild-Schrift werden. 

Auf versengten Buchrücken, die an die Bücherverbrennung der Nazis erinnern, sind Begriffe wie "Endlösung" oder "Sonderbehandlung"  aufgetragen. Auf diese Weise zieht Achs FisGhal zwei geistige Grundlagen des Naziterrors in einem Bildausdruck zusammen: die Diffamierung und Zerstörung eines differenzierenden, um Wahrheit bemühten Diskurses, der Voraussetzung jeder humanen Gesellschaft ist, und die statt dessen übrig bleibenden, die Wahrheit vergewaltigenden, zerstörerischen (Un-)Worte.

Die so in den »Buch-Malen« vergegenwärtigte geistige Grundlage von blindem Hass und Zerstörung wird zum Mahnmal gegen die vergiftenden Nachwirkungen der Nazisprache und gegen jede Diskursverkürzung auf simplifizierende, die Wahrheit vergewaltigende Schlagworte.

Worte sind mehr als »bloße« Worte. Im Konzentrationslager Dachau ist ihre zerstörerische Saat aufgegangen und grausame Wirklichkeit geworden. Neben den steingewordenen Relikten des Naziterrors vergegenwärtigt die Ausstellung in der Gedenkstätte die geistigen Relikte, die anders als die Steine ihre vergiftende Wirkung noch immer ausüben.

Achs FisGhal hat sein Atelier in Bronnen (Oberschwaben). Auch in anderen Projekten beschäftigt er sich immer wieder mit Sprache und Schrift.

Die Ausstellung läuft vom 26. November 2009 bis 28. Februar 2010. Geöffnet ist sie Dienstag bis Samstag von 10-16 Uhr, Sonntag von 12-13 Uhr, im Gesprächsraum der Versöhnungskirche.


Die Lähmung überwinden

"So möchte ich sein" - ein Buch von Peter Sinapius über Krebs und Kunst

"Ich wollte einfach wieder leben - die Sonne genießen und malen. Die leuchtenden Farben des Sommers einfangen in kleineren Bildformaten."
Als die krebskranke Clara Meves (Pseudonym) diesen Satz sagt, hat sie nur noch kurze Zeit zu leben. 



„Knast sind immer die anderen“


Vortrag von Annika Niemann über ein Kunst- und Ausstellungsprojekt mit Berliner Strafgefangenen

Musiker wie die Berliner Philharmoniker inszenieren gemeinsam mit problematischen Jugendlichen Tanztheater. Bildende Künstler arbeiten mit geistig Behinderten zusammen. Jüngst zeigte die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin die Ergebnisse eines Kunst- und Ausstellungsprojektes mit Strafgefangenen: „Knast sind immer die anderen“.

Projektpräsentation „In-Dance-Out“




„In-Dance-Out“ – so heißt ein Tanz/Theater-Projekt der FH Ottersberg mit Flüchtlingen aus der Zentralen Anlaufstelle für Zuwanderer in Blankenburg bei Oldenburg. Mit einer performativen Präsentation fand das Projekt Mitte September im Kultur- und Kommunikationszentrum Alhambra seinen Abschluss. Interkultureller Austausch über extreme Sprachbarrieren hinweg durch künstlerisch-theatralische Ausdrucksformen – geht das überhaupt?



Arthedata - das Wissen der Kunsttherapie

Arthedata, die Literaturdatenbank für Kunsttherapie,  ist ein groß angelegtes, für die wissenschaftlichen Grundlagen der jungen Disziplin fundamentales Forschungsprojekt. Sie stellt einen zentralen Beitrag zur Genese der Wissenschaftlichkeit und Professionalisierung der Kunsttherapie dar. Das sichtbarste Ergebnis, die Internet-Datenbank arthedata.de, hilft aber auch Nicht-Profis, Eltern, Pädagogen und Menschen in pflegenden oder heilenden Berufen, sich zu informieren.


„Forschungsverbund Kunsttherapie“ gegründet

Die Fachhochschule Ottersberg, die Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen und die Alanus Hochschule haben sich Anfang des Jahres 2009 in einem „Forschungsverbund Kunsttherapie“ zusammengeschlossen. Einer aktiven Mitarbeit hat perspektivisch auch die Universität zu Köln zugestimmt. Gefördert wird der hochschulübergreifende Forschungsverbund durch die Software AG Stiftung.

Werden Sie Mitglied im Förderverein Fachhochschule Ottersberg e.V.

Der Förderverein der Fachhochschule Ottersberg unterstützt künstlerische, kunsttherapeutische, theaterpädagogische Projekte, studentische Initiativen, Forschungen und Dokumentationen, widmet sein Vermögen ausschließlich der Fachhochschule Ottersberg. Und sucht zu diesem Zweck weitere Mitglieder, damit Ideen und Projekte die Chance haben, auch umgesetzt zu werden.


Richtlinien für Prüfungsleistungen zum Download

Die neuen "Richtlinien, Empfehlungen und Hinweise für die Durchführung von Prüfungsleistungen" in den Studiengängen:
- Kunst im Sozialen. Kunsttherapie
- Theater im Sozialen
- Freie Bildende Kunst
stehen ab sofort in der jeweils aktuellen Fassung zum Download bereit. Sie finden die Richtlinien unter "Service/Downloads"

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN
 logo offenes atelier
  
Offenes Atelier:
Künstlerisch aktiv sein, kreativ sein, den Austausch suchen oder einfach die Seele baumeln lassen. Besuchen Sie das Offene Atelier! Fragen können Sie mit der Dozentin Cornelia Himme klären:
T: 04205 - 39 49 - 23
F: 04205 - 39 49 - 79 
E-Mail: offenes-atelier[at]fh-ottersberg.de
Internet: www.offenesatelier.de


Institut für Kunsttherapie und Forschung an der FH Ottersberg
Vorträge, Workshops, Seminare
Das gesamte Programm 2010 zum Download finden Sie hier
Das Institut im Internet:
www.kunsttherapieforschung.de
AUSSTELLUNGEN
Demnächst hier wieder aktuelle Veranstaltungshinweise!
STELLENANGEBOTE
Zur Zeit liegen keine Stellenangebote vor!